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GBG VOR ORT
REIN IN DIE
GEMEINSCHAFT!
B
ei der fünften Auflage der Ver-
anstaltung hatten diesmal die
Bewohner der drei frisch modernisier-
ten Mehrfamilienhäuser im Stadtteil
Waldhof die Gelegenheit, ganz zwang-
los in Kontakt mit GBG-Mitarbeitern
zu treten. Im direkten Dialog konnten
alle mithelfen, das Zusammenwohnen
noch besser zu machen. „Mit GBG vor
Ort wollen wir eine andere Atmosphä-
re schaffen – weg von der förmlichen
Büro-Umgebung der Kunden-Ser-
vice-Center. Wir wollen mit den Mie-
tern in einem netten und ungezwun-
genen Rahmen zusammenkommen“,
erklärte Katja Kalusche, Leiterin des
Kunden-Service-Centers 3.
Zum ersten Mal fand die Veranstal-
tung nicht draußen statt, sondern im
nagelneuen Gemeinschaftsraum der
Hausnummer 87. Die Mieter konn-
ten sich so direkt einen Eindruck von
den Räumen verschaffen und gleich
Anregungen mitbringen, wie man
sie in Zukunft nutzen könnte. Vom
gemeinsamen Kochen und Musizieren
bis zum Bücherregal zum Tauschen ka-
men zahlreiche Ideen zusammen, die
das Miteinander in der Nachbarschaft
stärken können.
Der Grundstein dafür wurde bereits
gelegt: Viele Mieter kamen nicht, um
Probleme und Änderungsvorschläge
anzusprechen, sondern um Kontakte
zu knüpfen. So auch Jan Schmitt aus
dem 13. Stock, der seit vier Jahren
in der Hessischen Straße wohnt. Mit
seinem Nachbarn Reiner Kress hatte
er sich kurz zuvor im Supermarkt um
die Ecke verabredet, die Veranstaltung
gemeinsam zu besuchen. „Das Leben
hier kann recht anonym sein. Norma-
lerweise weiß man nicht, mit wem
man es in der Nachbarschaft zu tun
hat“, erzählte Kress. Für ihn, wie auch
für viele andere, war die Veranstaltung
eine Gelegenheit, die Nachbarn ken-
nenzulernen und sich über das Leben
in der Hessischen Straße auszutau-
schen.
Wer während der angeregten Gesprä-
che hungrig wurde, konnte sich an
einer großen Auswahl internationaler
Speisen bedienen, zu denen auch viele
Nachbarn beigetragen hatten. Mer-
hawi Michael, der in einer der durch
die AWO betreuten Wohnungen für
Flüchtlinge lebt, erklärte seinen begeis-
terten Nachbarn die typischen Spei-
sen aus Eritrea, die er zusammen mit
seinen Mitbewohnern zubereitet hatte.
Beim gemeinsamen Essen kamen die
verschiedensten Menschen aus unter-
schiedlichen Generationen zusammen,
die jedoch alle eines verbindet: ein
gemeinsames Zuhause.
Spontan vorbeikommen und in lockerer Atmosphäre Sorgen,
Wünsche und Anregungen äußern – das ermöglicht die
Gesprächsreihe GBG vor Ort, die diesmal in der Hessischen
Straße stattfand.
GBG VOR ORT
4 GEBORGENHEIT
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