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10 GEBORGENHEIT
GEBORGENHEIT 11
FÜR DEN NOTFALL
GERÜSTET!
K
urz das Auto direkt vor dem Haus
geparkt, das Fahrrad schnell im
Flur abgestellt oder den alten Sperr-
müll für eine Weile auf dem Balkon
lagern – bestimmte Verhaltensweisen
imWohnhaus können im Fall eines
Feuers wertvolle Zeit kosten und sogar
den Schaden noch verschlimmern.
Mit einem Feuer rechnet man im
Normalfall nicht. Deswegen macht
man sich oft keine Gedanken darüber.
Doch genau das kann die Feuerwehr
viel Zeit kosten, die im schlimmsten
Fall gebraucht wird, um Leben zu
retten. Die wichtigste Regel in Sachen
Brandschutz lautet also: Rettungswe-
ge draußen und drinnen freihalten! Die
Feuerwehr muss freie Zufahrt direkt an
das Gebäude haben und sich auch im
Haus zügig bewegen können. Brenn-
bare Dinge auf dem Balkon oder im
Treppenhaus können zu zusätzlichen
Brandlasten werden. Diese können
dazu beitragen, dass sich Feuer und
Rauch schneller ausbreiten. Deswegen
sollten Sie Altpapier, Sperrmüll und
Müllsäcke nicht im Treppenhaus oder
auf dem Balkon lagern, sondern lieber
im Keller.
Neben der Vorbeugung ist es außer-
dem wichtig, zu wissen, wie man sich
im schlimmsten Fall richtig verhält.
Halten Sie die Notrufnummer der
Feuerwehr (112) immer griffbereit und
sprechen Sie auch mit Kindern darüber,
welche Nummer sie wählen müssen.
Ist Rauch im Treppenhaus, sollten Sie
die Wohnung nicht verlassen – das
Einatmen von Rauchgasen ist extrem
gefährlich. Ein zusammengerolltes, nas-
ses Handtuch kann das Eindringen in
die Wohnung stoppen. Bei Rauch und
Brandgeruch in der eigenen Wohnung
hingegen sollte man diese verlassen –
zuvor aber noch möglichst Fenster und
Wie reagiere ich, wenn es in meinem Haus brennt? Und wie
kann ich selbst zum besseren Brandschutz imWohngebäude
beitragen? Diese einfachen Regeln sollten Sie immer im
Hinterkopf behalten:
Türen schließen, um die Ausbreitung
des Feuers zu verlangsamen. Wichtig:
Um nach unten zu gelangen, sollte man
auf keinen Fall den Aufzug benutzen!
Melden Sie sich nach Verlassen des
Gebäudes zügig beim Rettungsdienst
und weisen sie die Einsatzkräfte auch
darauf hin, wenn sich noch weitere Be-
wohner im Haus befinden. Wenn man
sich diese Tipps und Regeln zu Herzen
nimmt, kann man in Zukunft wesentlich
zum Brandschutz in der Wohngemein-
schaft beitragen und bewahrt im Notfall
immer einen kühlen Kopf!
UND NOCH EIN TIPP VON FEUERWEHR-
MANN STEFAN METZGER:
„Bitte lagern Sie keine brennbaren
Gegenstände auf den Balkonen. Gerade
an Silvester können Ihnen diese den
Jahreswechsel vermiesen und uns
einen weiteren Einsatz bescheren. Bitte
helfen Sie uns und auch sich selbst!“
MEHR SICHERHEIT
FÜR DEN DRAHTESEL!
E
in gestohlenes Fahrrad ist mehr
als ärgerlich. Leider haben es
die Täter oft viel zu einfach, wenn
es darum geht, sich Zugang zum
Fahrradkeller oder dem persönlichen
Kellerabteil zu verschaffen. Eine of-
fenstehende Keller- oder Haustür und
ein unverschlossenes Rad sind eine
willkommene Einladung für Diebes-
banden, die oft zu jeder Tageszeit auf
der Suche nach leichter Beute sind.
Deswegen sollte man auch das im
Keller abgestellte Fahrrad immer
mit einem möglichst hochwertigen
Schloss sichern. Ratsam ist es auch,
sein Rad mit einer speziellen Codie-
rungsnummer zu versehen und es
bei der Hausratversicherung mitver-
sichern zu lassen. Auch Wachsam-
keit gegenüber fremden Menschen
im Haus ist wichtig. Wenn jemand
ziellos im Haus unterwegs ist, sollte
man nachhaken. „Tun Sie dies aber
nicht, wenn Sie sich unsicher sind! In
jedem Fall soll aber die Polizei infor-
miert und verdächtige Beobachtun-
gen geschildert werden“ erklärt Katja
Kalusche, Leiterin des Kunden-
Service-Centers 3.
Wenn das eigene Fahrrad gestohlen
wurde, sollte man immer Anzeige
erstatten. Die ist auch Voraussetzung
Dass die Fahrraddiebstähle in Mannheim in den vergangenen
Jahren deutlich gestiegen sind, bekommen auch die Mieter der
GBG am eigenen Leib zu spüren – vor allem in Form von Keller-
einbrüchen.
für Schadensersatzansprüche bei
der Versicherung. Die Polizei braucht
dafür, neben Informationen über Her-
steller und Modell, auch die Rahmen-
nummer, um den Besitzer zuordnen
zu können. U. a. nimmt die Ermitt-
lungsgruppe „Fahrrad“ der Polizei
Mannheim Diebstahlmeldungen und
Beobachtungen unter der Telefon-
nummer 0621/79 984-0 entgegen,
aber auch jeder andere Polizeiposten.
Also immer daran denken: Keller- und
Allgemeinräume verschlossen und
die Haustüre geschlossen halten, um
auch zukünftig mit dem eigenen Rad
mobil zu sein!
MIETER &
EIGENTÜMER
MIETER &
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