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GEBORGENHEIT 15
14 GEBORGENHEIT
PROJEKTE
PROJEKTE
DIE VERGANGENEN JAHRE STANDEN
FÜR DIE GBG GRUPPE IM ZEICHEN
GROSSER INVESTITIONEN. SIE SPRA-
CHEN VON EINER REKORDSUMME
VON 63,4 MILLIONEN EURO, DIE ALLEI-
NE IM VERGANGENEN JAHR INVES-
TIERT WURDE. WOHIN GENAU WURDE
INVESTIERT?
„Wir haben eine Rekordsumme in
die Instandhaltung und Modernisie-
rung unserer Bestandswohnungen
investiert. Viel floss insbesondere
in die energetische Sanierung. Ziel
dabei war, zeitgemäßes Wohnen
zu ermöglichen und gleichzeitig
günstige Mieten erhalten zu können.
Mehr als 90% unserer rund 19.000
Wohnungen liegt unter dem Durch-
schnittspreis des Mannheimer Miet-
spiegels, der aktuell bei 7,05 Euro/
m² liegt. Bezahlbaren Wohnraum zu
schaffen und zu erhalten wird auch
in Zukunft unser Kernthema sein.
Daher kann ich ein ganz klares Sig-
nal setzen: Es wird in diese Richtung
weiter gehen und wir werden auch
die Chancen nutzen, die im Neubau
liegen.“
DAS THEMA NEUBAU WIRD DEMNACH
EINE ZUNEHMENDE BEDEUTUNG
BEKOMMEN?
„In den vergangenen Jahren ist die
Zahl unserer Wohnungen kontinuier-
lich gesunken, sei es durch Rückbau
oder Zusammenlegung. Der Trend
soll in der Zukunft in die andere
Richtung gehen. Wir wollen wie-
der wachsen: Allein auf FRANKLIN
werden wir 590 Wohnungen ent-
wickeln, das ist für uns ein bedeu-
tendes Thema der nächsten Jahre.
Das neue Stadtquartier ist in einem
unglaublich dynamischen Prozess
und es ist immer wieder schön zu
sehen, wie immer mehr Leben auf
der Fläche einkehrt! FRANKLIN
soll ein zukunftsfähiger Stadtteil
Mannheims werden. Aber auch
über FRANKLIN hinaus werden wir
unsere Aktivitäten zur Bestands-
verjüngung durch Neubau und zur
Stärkung der noch geringen Eigen-
tumsquote in Mannheim fortsetzen.
Insgesamt haben wir bereits im
Jahr 2016 39 Millionen Euro in den
Neubau gesteckt.“
DIE GBG IST DIESES JAHR IN IHRE
NEUEN RÄUMLICHKEITEN IM LEONI-
WEG GEZOGEN. WELCHE WEITE-REN
VERÄNDERUNGEN SIND FÜR DIE
ZUKUNFT GEPLANT?
Die Unternehmensgruppe ist im
Wandel. Am Beispiel der BBS, die
sich um alle kommunalen Schullie-
genschaften in Mannheim kümmert,
ist dies schon seit 2016 deutlich
erkennbar: Wir haben die Leitung
neu aufgestellt, um die Entschei-
dungsstruktur so schlank wie mög-
lich zu halten. Und auch bei unserer
Tochtergesellschaft MWSP hat es
mit Achim Judt Anfang des Jahres
einen Wechsel in der Geschäftsfüh-
rung gegeben. Bei der ServiceHaus
wird es im kommenden Jahr eine
neue Ausrichtung geben. Darüber
werden wir selbstverständlich noch
konkret berichten. Wichtig ist uns, in
allem was wir tun, Verantwortung für
die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt
und die Lebensqualität der Bewoh-
ner zu übernehmen. Dies geht nur,
wenn man sich den Veränderungen
aktiv stellt und entsprechende Ent-
scheidungen nachhaltig trifft.“
STICHWORT „VERANTWORTUNG“:
DIE GBG ENGAGIERT SICH IN KULTU-
RELLEN UND SOZIALEN PROJEKTEN
SOWIE IM BEREICH SPORTLICHER
AKTIVITÄTEN. WIE IST HIER IHRE
WEITERE AUSRICHTUNG?
„Unser langjähriges Engagement
zeigt uns immer wieder, wie wichtig
es ist, diese Bereiche zu unterstützen
und zu fördern, um den Zusammen-
halt in den Quartiere zu stärken und
Identität zu stiften. Sei es durch das
Projekt „Stadt.Wand.Kunst“, bei dem
Häuser zu öffentlichen Kunstwerken
werden, dem GBG-JuniorenTeam,
mit neun sehr unterschied-lichen und
hochtalentierten jungen Sportlern
oder der Unterstützung des Quartier-
mana-gements – die GBG investiert
mit großer Freude in diese Projekte
und in die Zukunft Mannheims. Und
auch für mich persönlich sind das
echte Herzensthemen.“
RÜCKBLICK UND
VORSCHAU!
Eine spannende Zeit liegt hinter der GBG, in der sich viel ge-
tan hat. Es wurden wichtige Weichen gestellt für die Zukunft
des Unternehmens und der Stadtentwicklung Mannheims.
Geschäftsführer Karl-Heinz Frings berichtet über Vergangenes
– und blickt nach vorne.
KARL-HEINZ FRINGS
GESCHÄFTSFÜHRER
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